Historische Verbindung
Die Fährstelle ist seit dem 18. und 19. Jahrhundert dokumentiert.
Gentsiet
Die historische Weserfähre verbindet Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen und ist das Herzstück der Vereinsarbeit.
Historische Verbindung
Die Fährstelle ist seit dem 18. und 19. Jahrhundert dokumentiert.
Wieder in Betrieb
Seit dem 21. August 2005 ist die historische Verbindung wieder aktiv.
Name mit Herkunft
Gentsiet stammt aus dem Plattdeutschen und bedeutet gegenüber.
Vereinsprojekt
Betrieb, Erhalt und Weiterentwicklung werden vom Fährverein getragen.
Die Fähre Gentsiet verbindet Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen über die Weser. Sie steht für eine historische Verbindung, die heute wieder als lebendiger Teil der Region erfahrbar ist.
Der Name Gentsiet stammt aus dem Plattdeutschen und bedeutet gegenüber. Diese Deutung wurde nach Rücksprache mit dem Institut für niederdeutsche Sprache in Bremen bestätigt.
Die Fähre ist mehr als ein Verkehrsmittel. Sie ist Denkmal, Begegnungsort und Teil des Naherholungsangebots der Region. Gleichzeitig bleibt sie ein praktischer Übergang für Radfahrende, Spaziergänger und Ausflügler.
Zur Geschichte der Fährstelle gibt es mehrere frühe Nachweise:
Die Fähre wurde vor allem eingerichtet, weil links der Weser Brennstoff knapp geworden war und Torf aus dem Hellweger Moor auf kurzem Weg über die Weser transportiert werden sollte.
1959 wurde der Betrieb der Gierseilfähre eingestellt. Der letzte Fährmann war Wilhelm Beneke. Bis 1965 wurde bei Bedarf noch mit dem Ruderboot übergesetzt. Noch in diesem Jahr wurden täglich zwischen 20 und 30 Überfahrten registriert.
Am 21. August 2005 nahm der Fährverein den historischen Fährbetrieb mit der Fähre Gentsiet wieder auf.